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Fragestunde

Mitten in meine harmlosen Gedanken herein platz ein Satz - ich wunder mich woher - er platz hinein und schreit so lange bis ich ihn höre:

"Was ist schon Leben im Angesicht des Todes?"



Ich brauche eine Weile um zu begreifen, welche Worte mein Geist - es scheint fast so, als wären sie Produkt des Zufalls, doch glaube ich an solchen? - geformt hat...
Spontan denke ich "nichts"...doch mir scheint als wäre es "alles"...

Was ist Alles im Angesicht des Nichts?
26.2.07 22:31


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kleiner Funke Wahnsinn

Liebe ...,

ich weiß nicht recht, wie ich diesen Brief beginnen soll. Es sind Gedanken, die ich schreiben will, Gedanken, die mich durchfluten und mir einen Funken in's Herz setzen, der brennen will...
Vielleicht entspringt dieser Funke einer Seifenblase aus Träumen, vielleicht ist ein bisschen Wahnsinn dabei, aber was macht das schon? Kommt es nicht darauf an, was in mir ist? Wo sidn meine Grenzen? Doch nur die Grenzen des Menschseins und die, die ich mir selbst setze? ...
10.1.07 22:29


Momentaufnahme, 3.12.'06

Papier, Papier, rief der Weihnachtsmann und sprang in den Fluß! Das Leben ist zu krotesk um Worte dafür zu finden. Worte leben, sie werden geboren und wachsen, so wie die Zeit wächst, ändern sich, so wie die Zeiten sich ändern und werden von der Bekanntschaft eines jeden Lesers geprägt.

Sonntagabend. Ich sitze tief in meinem weichen Kinosessel vergraben und wische mir die letzten Tränen aus den Augen, bevor das Licht angeht und der Kinosahl gesäubert wird. Gesäubert von sentimentalen Menschen, die allein mit ihren Gedanken den Nachspann an sich vorbeiziehen lassen - und dem Müll. Die Szenen schieben sich noch einmal vor mein inneres Auge. Klar sehe ich das Morden, die Schändungen von Frauen durch Soldaten, den Verrat. Ich schlucke, zeichne mein Gesicht neu - eines ohne Tränen eben - und verlasse den Raum, in dem das Licht lebendig zu werden scheint. Die Schatten der Bilder huschen nach mir aus der Tür. Französische Revolution. Eine Verrückte. Vergangenheit? Meine Schritte bewegen sich die Treppe hinab. Gegenwart! schreit es in meinen Gedanken. Täglich das selbe. Mal hier, mal dort. Menschen vergessen sehr schnell. Helden verblassen und nur noch ihre Geschichten erzählen vom einstigen Ruhm, der die Welt ein wenig heller machte. Was nützt es ein Held zu sein, wenn am nächsten Tag untergegangen ist, was man zuvor rettete? Ich laufe den Koridor entlang und das grelle Licht blendet mich. Als ich nach draußen trete überrascht mich der Regen. Leicht berührt er meine Haut, wie um zu sagen du weinst nicht allein um diese Erde. Der Wind versucht mich spielerisch davonzutragen, fährt mir durch das Haar. Komm mit mir flüstert er. Lass los. Ich laufe weiter. Zwischen dunklen Weihnachtsmarktbuden entlang. Der Duft des Tages hängt noch in den Ritzen und Papier jagt auf der Straße dem Leben nach. Ich haste in eine schmale Gasse und für einige Sekunden bleibt mein Blick an einem alten Haus hängen. Mittelalter oder so. Wenn Häuser sprechen könnten, würden sie ihren Spott mit uns treiben lacht eine Stimme höhnisch in mir auf und ich komme mir beobachtet vor. Ich schwinge mich auf mein Rad und fahre davon. Feige fliehe ich um zu überleben.
21.12.06 01:49


I guess i'll die another day...
25.11.06 22:25


Wieder da...

ungesagt.de.vu

My Life, der Blog noch ein wenig Baustelle, aber mein Leben ja auch
Diese Seite wird weiter bestehen wie sie jetzt ist, als Konzeptblog für privatere Gedanken & Gefühle. Vielleicht wird es ein Passwort geben, doch das gibts dann natürlich auf Anfrage. (es wäre mir dann nur einfach wohl dabei einen Überblick über die Leser zu behalten)

Joa,......
22.10.06 14:25


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