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Komisch.

Ich bin mitten im Zwischendrinnen. Im Wedernoch. Nirgends und überall. Im glücklichen Nichts und traurigen Alles. Alles Nichts ist heiter und das meiste Alles ist schmerzhaft.

Mein Leben läuft gerade in genau der richtigen Bahn, jedoch nicht auf meinem Weg. Das was von mir bleibt ist die Farbe meines Herzens, die ich nie verleugnete, die ich nie verdeckte oder gar ausradierte. Ein Herz auf falschen Bahnen. In der falschen Welt. Der Schleier fällt und damit nimmt es seine Bahn hin, sieht die Wirklichkeit, fügt sich ihr. Es lacht in dieser Welt, lacht von Herzen - doch weint in seinen Träumen. Und ich steh dazwischen.

Ich muss den Sprung wagen. Ich muss mich nur einmal dazu entschließen. Aber kann ein Herz ohne Träume leben oder stirb das Leben in ihm? Ist Glück das Ziel oder ein reines Ge-wissen und das Wissen richtig gehandelt zu haben? Ist nicht das letztendlich Bewirkte so viel mehr Glück als das des flüchtigen Augenblicks?

Tiefe Zufriedenheit und Unzufriedenheit in mir vereint wie Yin und Yang.

7.10.06 00:51
 


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